Belfort - die Garnisonsstadt

Die Zitadelle
und ihr majestätischer Bartholdi-Löwe - das Wahrzeichen der Stadt

 

Der September-Ausflug führt uns über die Grenzen des Elsass hinaus, und zwar nach Belfort. Das ist eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit. Hans-Jörg Renk gibt in der Juli-Gazette (Nr. 123, Seiten 29 bis 32) einen interessanten Einblick in die Geschichte dieser Region.
Unser Ausflug führt uns zuerst durch schöne elsässische Dörfer des Sundgaus. Das was bei der Busfahrt so friedlich an unserem Fenster vorbei zieht ist ein schwer geprüftes Land. Im Laufe der Geschichte wurden die Sundgauer Dörfer immer wieder in Kriegsgeschehen hineingerissen. Überfälle, Brände, Mord, Totschlag, Zerstörung waren über Jahrhunderte immer wieder an der Tagesordnung. Unser Weg führt uns dann durch die 'Burgunder Pforte' nach Belfort. Diese Region war und ist ein Durchgangsland. Die Stadt Belfort ist mittendrin gewissermassen die Pforte.
Eine Pforte, ein Tor,  muss man bewachen können. So bekam im 17. Jhd der Festungsbaumeister von Louis XIV den Auftrag aus einer mittelalterlichen Stadt eine königliche Grenzfestung zu erstellen. In seiner gewohnten Art baute er nicht nur eine starke Zitadelle, sondern wandelte die damalige Stadt zu einer Festung um. Der Fluss wurde umgeleitet, ganze Quartiere umgepflügt, grosse Kasernen und Zeughäuser gebaut.

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