5.5.-31.8.25: Ausstellung: anonymous-famous
Ausstellung vom 5. April 2025 bis 31. August 2025
anonymous-famous
Christophe Hohler und Raymond Waydelich.
Die Fondation Fernet-Branca zeigt vom 5. April bis zum 31. August 2025 eine Ausstellung, die den Werken von Christophe Hohler und Raymond E. Waydelich gewidmet ist. Die Ausstellung zeigt nicht nur Christophe Hohlers große Gemälde von Menschen, die sein Markenzeichen seit Jahrzehnten sind, sondern auch eine weniger bekannte Facette des Künstlers: seine Gemälde von Blumen und Bäumen, eine Reminiszenz an seine Kindheit im elsässischen Sundgau.
Weitere Themenwelten sind Boote/Fischen und Musik, die Raymond E. Waydelich ebenfalls inspiriert haben. Das erste Universum wird durch Acryl-, Öl- und Pigmentgemälde sowie Gusseisen- und Terrakotta-Skulpturen von Hohler und gemischte Werke von Waydelich veranschaulicht.
Musik spielt seit jeher eine wichtige Rolle im Leben von Christophe Hohler; als Kind spielte er Klavier und Orgel. Während der Auftritte malt er Abdrücke von Klaviersaiten auf einem Flügel ohne Deckel oder improvisiert über klassische Musik. Raymond E.
Waydelich hingegen war von Anfang an von der Erfindung der Schallplatte und der Entwicklung des Tonträgers fasziniert.
Die Fernet-Branca-Stiftung stellt zahlreiche frühe Werke von Raymond E. Waydelich aus, darunter über dreißig Reliquienkisten, die das Leben von Lydia Jacob und ihrer imaginären Verwandtschaft erzählen. Seine Arbeiten über „Die Archäologie der Zukunft“ sowie die künstlerische Verarbeitung von Reisen nach Antibes, Kreta, Kanada oder Namibia (Keramiken, Zeichnungen, Drucke, Aquagravuren) zeugen von der Vielseitigkeit des Straßburger Mischkünstlers. Anfang der 2000er Jahre begann Waydelich mit Reproduktionen alter Meister und schuf so seine sogenannten „Peintures mémoires“ (Erinnerungsgemälde). In Saint-Louis sind unter anderem zwei Variationen von Jean-François Millets „L'Angelus“ zu sehen, einem Gemälde, das Waydelich mit Vögeln, einem Flugzeug, einem Motorrad und Kohlköpfen modernisiert hat.
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Übersetzung aus dem Französischen von Hugo Neuhaus (mit Hilfe von Deepl)